Historie

 

In den 70er Jahren entstanden bei den jüngeren Bürgerinnen und Bürgern neue kulturelle und soziale Bedürfnisse. Die Schaffung von Kultureinrichtungen eines innovativen Typus wurde von der neuen sozialen Bewegung gefordert, politisch artikuliert und fand ihren Ausdruck in den nun entstehenden soziokulturellen Zentren. Vor diesem Hintergrund eröffnete am 04.11.1978 das Bürgerzentrum Räucherei seine Türen in der Trägerschaft des AWO Kreiverbandes Kiel e.V.

 

Das Bürgerzentrum Räucherei befindet sich im Stadtteil Gaarden, einem traditionellen Arbeiterviertel auf dem Ostufer Kiels. Der Name Räucherei erinnert daran, dass in diesen Gebäuden von 1913 bis 1974 eine Fischräucherei Handel betrieb. Noch heute erinnern die Räucheröfen und die Esse im großen Veranstaltungssaal an diese ursprüngliche Bestimmung.

 

Die Entwicklung des Kieler Stadtteils Gaarden ist eng mit der langen Geschichte der Marine und der Werftindustrie verknüpft. Nach einer Phase des Niedergangs und der weitgehenden Zerstörung der gesamten Wirtschaft veränderte sich der Stadtteil in den 60er und 70er Jahren mit der massiven Anwerbung ausländischer Arbeitnehmer/innen infolge einer erneuten Industrialisierung deutlich. Die Howaldtswerke Deutsche Werft AG (HDW) ist heute als wettbewerbsfähiges Großunternehmen auf dem internationalen Schiffsbaumarkt größter Arbeitgeber auf dem Ostufer. Neben der Werftindustrie findet sich heute hier eine Mischstruktur aus handwerklichen Kleinbetrieben, Dienstleistungsunternehmen, unterschiedlichen Wohnquartieren und Einkaufsmöglichkeiten. Eine weitere Entwicklung des Ostufers erfolgte durch die Ansiedlung von Teilbereichen aus der Wissenschaft (FH) sowie massive bauliche Veränderungen (Brückenquerung und Sanierung des östlichen Hörnufers). Auch zahlreiche Aktivitäten und Projekte des Büros Soziale Stadt und Urban ("Gaarden bunt und vielfältig“; Werkhof-Ost, Jugendpark, Stadtteilmarketing) haben das Gaardener Bild positiv beeinflusst.

 

 

Chronik

 

1913 Gründung der Fischräucherei durch Fritz Mahrt. Geräuchert werden Heringe, Kieler Sprotten, Aale, Makrelen und Heilbutt.

 

1945 Wiederaufbau des im zweiten Weltkrieg völlig zerstörten Gebäudes.

Es entsteht die Räuchereihalle (heutiges Kernstück des Bürgerzentrums).

 

1961 Erweiterungsbauten:

Bürogebäude und Marinieranstalt (heute Bürgertreff) zur Herstellung von Kronsardinen, Rollmöpsen und Sauerfisch.

Die Räucherei Mahrt entwickelt sich fortan zu einer der größten ihrer Art in Schleswig-Holstein.

 

1973 Betriebsschließung der Fischräucherei aus wirtschaftlichen Gründen.

 

1976 Die Stadtverwaltung Kiel erwirbt Grundstück und Gebäude.

 

1977 Grundsteinlegung für das Bürgerzentrum Räucherei.

 

1978 Eröffnung des AWO Bürgerzentrums Räucherei

1980 Live Session

1989 Open Stage

1991 Freizeit und Kultur, die Disco für Menschen mit und ohne Handicap

1992 Erlebnisgarten

1992 Kinderdisco

1992 Fußballturnier

1997 Kletterwand

2000 Kinder- und Jugendzirkus Beppolino

2003 Bauchtanzgruppe Beppolitas

2004 Jungsgruppe

2006 Spielplatztour in Zusammenarbeit mit dem KJHV

2007 Lesenacht

2010 Elterncafé

2011 Schreibwerkstatt

2011 Eröffnung der 1. Kinderstadt Kiels „Sprottenhausen“

2014 Renovierung des Kinder- und Jugendbereichs

 

Die 'Kinderstadt Sprottenhausen' findet vom 21. - 27.07.2018 statt und ist ein demokratiebildendes, pädagogisches Projekt des Bürgerzentrum Räucherei.

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